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Die TSTV präsentiert Superstars bei der Trainerschulung in Bremen

Die Tanzsporttrainer-Vereinigung TSTV präsentierte zum dritten Mal im Rahmen des Dancing Superstars Festivals in Bremen eine Lizenzerhaltschulung für Diplomtrainer, Trainer A und Trainer B. Hochkarätige Referenten gaben ihr Fachwissen an die Teilnehmer weiter.

DSF 2016_Lecturer Fred JörgensTechnik und Kunst

Fred Jörgens zeigte den Teilnehmern eine umfassende Übersicht über sein Unterrichtskonzept und gab viele praktische Hinweise, wie man sehr effektiv das gewünschte Qualitätsniveau der Tänzerinnen und Tänzer erreicht.
Wichtig war ihm dabei, dass die Verbindung von bewährten technischen Ausfüh-rungen mit der sich immer weiter entwickelnden tänzerischen Bewegung und Darstellungsform nicht außer Acht gelassen wird, und stellte das anhand sehr schöner aktueller Choreographien dar.
Damit zeigte Fred Jörgens differenziert und detailliert, wie das zeitgenössische Tanzen funktioniert und wie man es erreicht bzw. erlernt. Vielen Dank für diese Landkarte und gleichzeitige Bedienungsanleitung der Standardtechnik auf sehr hohem Niveau.

DSF 2016 Lecturer Pietro Braga_2Pietro Braga nutzte seine Kenntnisse über Biomechanik und über Musik, um den Teilnehmern auf spannende Weise die Entwicklung der Tanzkunst nahe zu bringen.
Zum einen veranschaulichte er die großen Probleme, die im Tänzer selber, aber auch im Paar auftauchen, wenn der Körperaufbau nicht gut ausgeführt ist. Einleuchtende Beispiele stellte er selbst dar. Zum anderen wies er darauf hin, dass es eines besseren und tieferen Verständnisses von Musiktheorie bedarf, wenn man heute zu den erfolgreichen Paaren in der Welt gehören möchte.
Auch moderne Choreographie kam nicht zu kurz und wurde nicht nur als Mittel zum Zweck genutzt, sondern wurde zum Spiegel der Art und Weise, wie heutiges Standardtanzen aussehen soll: Choreographie und die Art der Umsetzung bedingen sich gegenseitig.
(Text: Betty und Gerwin Biedermann)

DSF 2016 Lecturer Boris Rohne

Mentale Stärke

Den überfachlichen Teil eröffnete Boris Rohne mit einer sehr kurzweiligen und greifbaren Lecture zum Thema „Mentales Training“. Zunächst ging es um die Bausteine, die zur Erbringung der persönlichen Bestleistung eines Tänzers gehören, die „Big Seven“. Danach folgten praktische Übungen zur Körperwahrnehmung, Körperaktivierung und zum Bewegungsgefühl sowie zur bestmöglich verständlichen verbalen Anleitung der Trainer.
DSF 2016 Lecturer Markus Sónyi

Den zweiten Teil übernahm Markus Sónyi. Er brachte den Trainern gewohnt souverän und routiniert das WDSF-Bewertungssystem nahe. Die Teilnehmer wurden über die Inhalte und die Absicht dieses Bewertungssystems informiert. Dazu entwickelte sich ein unerwartet lebendiger Austausch zwischen den Trainern und dem Referenten. Erläuterungen zu den vier Bewertungsgebieten mit ihren bis zu zwölf Teilgebieten sowie Erklärungen zur mathematisch anspruchsvollen Punktevergabe schlossen die Lecture ab.
(Text: Dirk Rosenbrock)

DSF 2016_LEcturer Hansi GalkeEinfacher unterrichten

Mit den Worten: “Wir müssen einfacher unterrichten, wir sind so kompliziert”, begann DTV-Verbandstrainer Hansi Galke seine Schulung. Durch einfache Tipps, wie den Kopf aufrecht über den Füßen tragen (mit dem Keyword Nanu Nanu) oder „Nimm den Körperschwerpunkt dorthin, wo Du ihn brauchst“, entstand bei den Teilnehmern ein tolles Körpergefühl, das man gut an seine eigenen Schüler weiter vermitteln kann.

DSF 2016 Lecturer Valentin IlesMit einem Kinderpaar gab Valentin Iles einen Einblick in seine erfolgreiche Aufbauarbeit. Dieser Aufbau geschieht in vier Schritten, dabei legt er viel Wert auf Wiederholungen. Funktioniert Schritt zwei nicht, geht man zu Schritt eins zurück usw. Die Weiterentwicklung solcher körperlich gut geschulten Kinder demonstrierte Valentin Iles mit Hilfe je eines Paares aus der Jugend und Hauptgruppe und faszinierte mit seiner Struktur.
(Text: Irene Moser und Rudi Grabon)