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Professional Practice mit Martina Zanibellato und Markus Weiss

Am Samstag 25.02.2017 fand ein ganztägiger Lehrgang in den Räumlichkeiten des SWC Pforzheim mit Martino Zanibellato statt. Martinos Thema am Vormittag war der Kontrast im Tanzen zwischen Dame und Herr. Sehr anschaulich verdeutlichte er mit für Mann und Frau typischen Eigenschaften, dass es in einem Tanzpaar zwei Seiten der Medaille gibt. Es ist wichtig, das dieser Aspekt sowohl den Tänzern selbst, als auch bei den Trainern präsent ist, um eine interessante Darbietung im Paar, in der Ausführung der Technik, im Timing und Wahl der Choreoraphie zu zeigen. Hervorragend konnten die Workshop Teilnehmer nach Martinos professioneller Anleitung die unterschiedliche Ausführung verschiedener Basic Figuren bezogen auf Mann und Frau in einer Rumba Choreographie üben.

Im zweiten Teil seiner Ausführungen ging Martino am Nachmittag auf den Austausch von Informationen zwischen Trainer und Paar ein. Mit Hilfe eines Demonstrationspaares zeigte er sehr anschaulich, wie durch eine strukturierte, fokussierte und konsequente Herangehensweise eine sichtbare Verbesserung bei beiden Partnern bewirkt werden kann.

(Zsofia Garbe / Dorothee Söndgen)

Am Sonntag 26.02.2017 ging es mit dem Standardteil der Professional Practice weiter. Marcus Weiß fragte: “Was ist eigentlich Schwung?”  Er erklärte anschaulich, wie natürliches Schwingen aus der Bewegung des Tänzers heraus entstehen soll. Anschließend demonstrierte er am Beispiel verschiedener Locksteps im Quick, wie Beschleunigung und Abbremsen eingesetzt werden müssen. Natürlich waren alle Einheiten gespickt mit Ideen zur Einbindung in die Gruppentrainings aller Klassen. Nach der Mittagspause ging es etwas theoretischer zu. Wir betrachteten Gegenbewegungen und Seitenführungen und wann selbige aktiv oder passiv getanzt werden, auch um eine ordentliche Führung zu ermöglichen. Abschließend konzentrierten wir uns noch auf Senken und Einrotieren vor vielen Figuren im Tango im Gegensatz zu den Schwungtänzen.

(Christian Vonwirth)