Trainerkongress Bad Kissingen – Tag 6, Trainer C Breiten-/Leistungssport – JMC Sonntag !! Save the date: 03.08.-10.08.2027 !!

Trainer C Leistungssport (Rossini Saal)

Julia Niemann - Standard

Am Tag zuvor in bei den Trainern C Breitensport sensibilisierte Julia die Trainer C Leistungssport dahingehend, dass es für Trainer vor allen Dingen wichtig ist, die Schüler sehr lange mit der Basic zu beschäftigen, dass diese die Grundabläufe erlernen und verinnerlichen. Vor allem die Gewichtsübertragung von einem Fuß zum JN 1  anderen, dass der Körper von den Beinen durch die richtige Arbeit der Beine transportiert wird, sei das wichtigste Thema in dieser Entwicklungsphase. 

Weiter ging es mit den Paarpositionen, die Arm-Hand-Position sowie das Gewicht innerhalb des Paares, dass im Paar jeder Partner jeweils die Hälfte eines großen Ganzen ist. So darf keiner Partner die Relation zum gemeinsamen Center nach rechts verlieren. 

Diese Aspekte wurden anhand von Übungsfolgen im Langsamen Walzer (Thema hier konkret Fersendrehungen) und Quickstep (Thema hier konkret Gewichtstransfer).

Mit Blick auf das Jahresthema „Personality is the key“ stellte Julia heraus, dass dieses Thema Sache des Trainers ist – dieser muss sich darum kümmern, da die Tänzer in diesem Entwicklungsstadium hierzu noch gar nicht in der Lage sind. Der Trainer muss die Choreografien aufbauen und Schwerpunkte setzen – insofern haben die Trainer in diesem Bereich eine sehr große Verantwortung - den Trainern, die die Basisarbeit machen, gehört großer Respekt.

 

Udo Schmidt – Slowfox

US 1Udo stellte in den letzten Lectures des Sonntags ein Trainingskonzept für den Tanz Slowfox vor – er stellte sowohl eine – aus wenigen Figuren bestehende - kleine   Übungsfolge, die stationär getanzt werden kann, vor sowie eine progressive Übungsfolge vor, die ebenfalls aus nur wenigen Figuren besteht. An beiden Kurzfolgen kann man unterschiedliche Trainingsinhalte üben, beide sind miteinander kombinierbar.  An diesen Figuren, die sich auch als Ausweichfiguren eignen, kann man unterschiedliche Trainingsinhalte üben und sowohl für den Anfängerunterricht als auch hochklassiges Training nutzen. Technisch inhaltlich ging es um einen um die Fußarbeit, in deren Zusammenhang die Körperrotation nach recht und links erklärt und geübt wurde. 

 

Trainer C Breitensport (Kurgarten Café)

Emanuil Karakatsanis - Latein

Auf Wunsch der Anwesenden begann Emi mit dem Thema „Führung“, wie er als Trainer dies mitteilt und versucht zu vermitteln. BewegungEK 1 in bildhafter Sprache zu übersetzen und seinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden mit Blick auf das Interesse der Teilnehmer waren Themen aus dem Plenum heraus, deren Emi sich gerne annahm.   

Auch den Trainern C Breitensport zeigte er „seine goldenen 8“ Bewegungen/Figuren der Lateintänze Samba, Cha Cha, Rumba und Jive mit der Betonung und Blick auf die zu unterrichtende Gruppe darauf, möglichst wenige technische Infos durch Worte zu geben, stattdessen mehr auf Bewegung zu setzen, stets mit dem Ziel, dass die Schüler ohne Stress die Bewegung nachvollziehen können. Grundsätzlich sollten nie mehr als zwei Informationen gleichzeitig gegeben werden (Bsp.: Rumba Walks: 1. Übung mit Bierdeckel: Nutzung des Ballens - 2. Aufmerksamkeit bzgl. des Körperaufbaus). 

 

Michael Fischer - Paso Populär

 MF 1 Mit der Geschichte des Paso Dobles, der Entwicklung und Darstellung diverser Stilrichtungen begann Michael seine Einheiten. Nun wurden mehrere Figuren, Figurenkombinationen und -variationen gelernt – hierauf aufbauend erlernten die Teilnehmer einen kleinen Line Dance und eine kurze Paso Doble-Formation.

 

Andreas Lauck/Sebastian Spahn - Jazz und Modern/Contemporary (Max-Littmann-Saal)

Im ersten Teil des zweiten „JMC-Tages“ wurde im Bereich „Partnering“ die Behandlung der Elemente vom Vortag fortgeführt, nun mit JMC 1  höherem Schwierigkeitsgrad kombiniert. Im Anschluss wurden mit den Teilnehmern individuelle Choreografien erarbeitet.

Sebastian ging im Anschluss auf die aktuelle Situation im Tanz ein – „große Bewegung im Raum/Bewegungsweite“ stand hier im Mittelpunkt. Um Präsenz im Raum zu erlangen fokussierte er die Atmung, was Fokus im Raum ausmacht. 

Im letzten Teil des JMC-Lehrgangs ging Sebastian auf praktische Übungen zur Beweglichkeit und Haltungsaufbau ein – das Hüftgelenk stand im Fokus seiner Lecture. Neben allgemeinen Dehnübungen wurden der – insbesondere für JMC-Tänzer wichtige - Hüftbeuger (Iliopsoas) intensiv gedehnt. Diese Einheit rundete die zwei Tage JMC ab – ein schöner Abschluss. 

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Veröffentlichung

Di, 11. August 2026

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