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TSTV-Trainer A/B-Schulung in Bremen am letzten Juniwochenende

Zum festen Bestandteil des jährlichen Schulungskalenders gehört inzwischen auch die Trainer A/B-Schulung im Rahmen des „Dance Sport Festivals“ (DSF) in Bremen. Der Donnerstag stand dabei ganz im Zeichen der Lateintänze und wurde durch Slavik Kryklyvyy und Manuela Faller inhaltlich gefüllt.

   

Slavik KBremen 26 Slavikryklyvyy gab viele Einblicke in seine persönliche Historie und viele Beispiele, wie und durch welche Maßnahmen seine Trainer die Entwicklung seiner Persönlichkeit beeinflusst haben. Er verdeutlichte die Unterschiede zwischen korrektem Tanzen und einer Performance, indem er hierzu die Brücke zu Abläufen und Trainingsmethoden aus anderen Tanzstilen schlug. Hierbei suchte er immer wieder den Austausch mit den Teilnehmern und gab ihnen Hilfen und Übungen an die Hand.

 

Manuela Faller widmete sich im Anschluss intensiv dem Jahresthema „Personality is the key“ und beleuchtete dies u.a. unteBremen 26 Manur den Aspekten Performance, Emotionen und Gefühle, Bewusstsein für den Körper, Bedeutung von Bewegung sowie mentale Stärke. In die Demonstrationen bezog sie alle anwesenden Teilnehmer mit ein, sodass diese praktische Übungen und anschauliche Beispiele direkt vor Ort erlebten. Mit diesem interaktiven und kollegialen Austausch endete der erste Schulungstag.   

 

TorsteBremen 26 Torstenn Schröder startete Tag zwei mit dem Thema „Nachwuchstraining“. In dieser überfachlichen Einheit stellte er heraus, dass die Jüngsten im besten Falle von den besten Trainern profitieren sollten, um so bereits in der Grundausbildung die richtigen Weichen für die zukünftige 

Entwicklung zu stellen. Das Nachwuchstraining stellt in seinen Augen eine eigene Disziplin dar, die im Besonderen Talente entwickelt statt zu suchen und zusätzlich mit einem großen Maße an persönlichem Engagement verbunden ist.

  

 

Pino Magnelli sowie Anatoliy und Tasja Novoselov widmeten sich den Standardtänzen. 

  Bremen 26 Pino

Beginnend mit Quickstep und seinen charakteristischen Eigenschaften „Rhythm, Lightness and Sparkle“ hob Pino Magnelli die Wichtigkeit von Füßen, Knien, Hüften und dem Center of Levity hervor. Er legte Wert auf eine choreographische Mischung aus Swing-, Bounce- und Trick-Movements. Zur Verdeutlichung seiner Ausführungen griff er auf Videos von Ginger Rogers & Fred Astaire, Oliver und Martina Wessel-Therhorn sowie Signe Busk & Dmitri Kolobov zurück.

Im zweiten Teil seiner Einheit verdeutlichte er seine klaren Prinzipien, Vorstellungen und Erwartungen im Tango, die er von Tänzern, aber auch von den Trainern einforderte. Hierbei stellte er vor allem die grundlegende Haltung, die Figuren „Walks“, „Progressive Side Step“ und „Progressive Link“ sowie die Charakteristik des Tanzes in den Fokus.

  

AnatoliBremen 26 Tasja Toliky und Tasja Novoselov präsentierten ihre Struktur und ihr eigenes, schlüssiges Konzept zum Thema Achsen mit der Unterscheidung zwischen achsenartiger Drehung, Achse und Ballenachse. Sie spickten dies mit vielen Hinweisen und Trainingstipps, Übungen mit Figurenbeispielen sowie Anwendungsbeispielen in freien Choreographien. Abschließend widmeten sie sich dem Tango und stellten sich nach einer allgemeinen Einleitung über die grundsätzliche Bewegung und Haltung den Fragen der Teilnehmer. Dies wurde dankend angenommen - viele Fragen über Techniken sowie die Möglichkeiten unterschiedlichster Tangofiguren wurden gestellt. Mit großer Fachkenntnis und Eigenerfahrung beantworteten Tasja und Tolik die Fragen zur größten Zufriedenheit aller Teilnehmer.

 

 

Insgesamt 40 Teilnehmer genossen einen schönen wie informativen Lehrgang und freuen sich auf die TSTV-Schulung in Bremen im Rahmen des nächsten Dance Sport Festivals (18.-20. Juni 2027).

 

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