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Ihrer Tanzsporttrainer Vereinigung

 

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Trainerkongress Bad Kissingen – Tag 5, Trainer C Breiten-/Leistungssport Samstag

Nachdem der Trainerlehrgang B/A am Vortag beendet war, stand/stehen die zwei Folgetage ganz im Zeichen des Lizenzerhalts für Trainer C Leistungssport und Trainer C Breitensport sowie der JMC-Tänzer.

 

Trainer C Leistungssport (Rossini Saal) 

Natasa Ambroz - Latein

Natasa  zeigte in den Tänzen Rumba, Cha Cha und Samba einige einfache Grundfiguren und demonstrierte verschiedene Arten, NA 1  diese zu tanzen – zum Beispiel mit unterschiedlichen Entries und Endings sowie variierenden Timings. Hieraus ergaben sich mannigfaltige Basicchoreos, die die Teilnehmer dankbar für ihren eigenen Unterricht mitnahmen.

 

Emanuil Karakatsanis - Latein

Personality is the key und die “Goldenen 8”

 EK 1 Emanuil („Emi“) stellte das DTV-Jahresthema „Personality is the key“ voran. So stellte er zu jedem Tanz dar, was der Tanz für ihn bedeutet und wo die Unterschiede zu sehen sind 

  • Samba: „super leicht, geerdet, Lebensfreude“

  • Paso Doble: „sehr erhaben, sehr groß, sehr weit“

  • Cha Cha „verspielt, flirty“

  • Rumba: „sehr selbstsicher, eine Mischung aus Selbstsicherheit und nach Außen Transportation der Gefühle, nicht nur Liebe“

  • Jive „ausgelassen und – obwohl der letzte Tanz – muss er leicht und locker aussehen“. 

Nach einer jeweils kleinen Einführung stellte Emi pro Tanz „seine“ 8 goldenen (Basic-) Figuren“, die er mit EK 2  Anfängern/Turnieranfängern/Fortgeschrittenen macht, dar. In jedem Tanz folgte dann eine kleine Übungsfolge gemacht, in der die Teilnehmer das erlernte Wissen üben konnten und für ihren Unterricht benutzen können. 

Am Ende der sechs Einheiten nahm er sich Zeit, zu betonen, dass die Anwesenden als Trainer Persönlichkeitsentwickler sind, die den Tänzern positiv unter die Arme greifen sollen, und ihnen vorzeigen sollen, was sie können und ihre Stärken hervorherben, weit mehr als nur auf Fehler hinzuweisen, zu beheben oder zu bearbeiten. Trainer entwickeln die Tänzer mit, Trainer sind nicht nur Technikvermittler, sondern auch dafür zuständig, dass die Leute an sich glauben und aus sich herauswachsen und ihre Persönlichkeit auf der Fläche entwickeln. 

 

Trainer C Breitensport (Kurgarten Café)

Bernd Junghans - Linedance

 BJ 1 Bernd stellte den Aufbau/die Konzeption von Line Dance-Choreografien dar und stellte anhand von Anfänger-/Einsteigertänzen dar, wie eine Animation funktioniert, bis zu Tänzen, die man als Cha Cha oder Jive tanzen kann. 

Er wies darauf hin, dass es Choreografien gibt, die man auf andere als auf die beschriebene Musik tanzen kann – sie behalten dann aber ihren Namen wie sie in den sog. Stepsheets beschrieben sind. Hier sind die Choreografien (also was getanzt wird) festgelegt, nicht wie, dies entscheidet die Musik. Zu beachten ist hierbei, dass es auch Cha Chas gibt, die nicht (wie für „Lateiner“ gewohnt) auf „4+1“ beschrieben sind, sondern auf „1-2-3a4) – hier darf man die Choreografie nicht um einen Schlag verändern. Anhand der Choreos zu

  • Amor Bachata

  • Stand by me

  • Chilli cha cha

  • Little red book

  • Hot like pepper

  • Rocket to the sun

  • Baby blues cha

  • Turn this towel

wurden technische Strukturen geübt und der jeweilige Aufbau besprochen.

 

Julia Niemann - StandardJN 1

In Julias Einheiten ging es vor allem darum, wie man als Trainer den Tanzsportbeginnern die wichtigsten Themen vorstellt. 

So   behandelte sie den Körperaufbau, Paarpositionen, Oppositionen innerhalb des eigenen Körpers und im Paar. In den Vordergrund gestellt wurde der Gewichtstransfer, die Bewegung im Raum, Rotationen, Neigungen sowie Heben und Senken. Hierbei wurden sehr viele Übungen gemacht und über die Methodik gesprochen (Schaffung des Bewusstseins für den Körper, Anfassen, Schaffung von Bildern, Zeigen/Probieren/Übertreibung.

 

Andreas Lauck - Jazz und Modern/Contemporary (JMC) (Max-Littmann-Saal)

 JMC 1 In 2025 noch “ausgelagert” fanden/finden die Lehrgänge im Bereich JMC in diesem Jahr im Max-Littmann-Saal des Regentenbaus statt.

 

Morning Stretch

Hier wurden sehr langsam Übungen vorbereitet, die dann auch im weiteren Verlauf, im Warm-up, bei den anderen Kursen mitbenutzt wurden, es wurde verstärkt an Bewegungsqualität und verschiedenen Dynamiken gearbeitet.

 

Modern Jazz (Level M)

Hier ging es weiter mit der Bewegungsqualität eingegangen, also auf Großbewegen im Raum, auch wieder auf unterschiedliche Dynamiken. Zudem wurde sehr variiert an vielen Bewegungsstilen auch und an Bewegungsansätzen gearbeitet.  JMC 2 

 

Jazz Dance (Level M)

Verschiedene Stilrichtungen und Ausdrucksformen waren unter Beachtung der Rhythmik Thema der dritten Einheit dieses ersten Lehrgangstags.

 

Partnerin (Lifts Teil 1) (mit Sebastian Spahn)

In dem abschließenden Teil im Bereich JMC stand das Partnering im Vordergrund – zunächst wurden vorbereitende raumgreifende Übungen gemacht, um erstmal so ein Partnergefühl zu erschaffen. Sodann wurden haben dann drei tatsächlich sehr schwierige Hebungen in verschiedenen Stufen langsam ausgearbeitet. Dies wird am Sonntagfrüh in der zweiten Partneringeinheit fortgeführt.

 

Überfachlich - Andreas Lauck

Bereits den ganzen Tag im Max-Littmann-Saal im Einsatz übernahm der JMC-Trainer Andreas Lauck mit Unterstützung üf 1durch Sebastian Spahn die abschließende, überfachliche Einheit. Mobilisation und insbesondere Dehnung waren die dankbaren   Übungen sowie Informationen für den eigenen Unterricht zum Ende eines sehr aktiven Tages der Teilnehmer.

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Veröffentlichung

So, 09. August 2026

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